Körperzentrierte Herzensarbeit
Foto: Jeanne Surmont

Körperzentrierte Herzensarbeit

Emotionale Bewusstseins- und Integrationsarbeit

Die Herzensarbeit ist eine Methode der Selbstwahrnehmung. Sie ermöglicht auf eine sehr direkte Weise die hinter den jeweils aktuellen Lebensthemen verborgenen verdrängten Emotionen im Körper aufzuspüren, bewusst zu machen und das Herz für sie zu öffnen (integrieren). Die Herzensarbeit nutzt die gleiche neutrale, atemverbundene Aufmerksamkeit wie die Zen-Meditation. Anders als beim Zen wird diese Aufmerksamkeit jedoch gebündelt auf bestimmte Körperbereiche oder Themen gerichtet. 

 

Die körperzentrierte Herzensarbeit wurde von der Buchautorin und Meditations-Lehrerin Safi Nidiaye entwickelt. Ich selbst bin von ihr für Einzelsitzungen ausgebildet.

Für wen eignet sich die Herzensarbeit?

Die Körperzentrierte Herzensarbeit eignet sich besonders für Menschen, die psychische Störungen aufgrund von Belastungen und Krisen haben und ein gewisses Maß an meditativer Konzentration aufbringen können. Sie ist eine hervorragende Methode um mit Hochsensibilität umzugehen. Außerdem ist sie für Menschen geeignet, die nicht-gefühlte Emotionen als Schlüssel ihrer psychischen Beschwerden bereits erkannt haben und Gefühle oft unterdrücken oder verdrängen mussten. Die körperzentrierte Herzensarbeit kann außerdem helfen, aus der Identifikation mit Überzeugungen herauszutreten, da Gefühle auch immer mit kognitiven Prozessen einhergehen. Das Ziel der Herzensarbeit ist das Anerkennen von Gefühlen und die Integration im Kern unseres Wesens (Herz). Der Integrationsprozess bewirkt, dass bestimmte Probleme, Belastungen und Krisen besser bewältigt und gelöst werden können.